| Butterflygarden am Singapur Airport |
Seit ich zur Grundschule gehe, war es immer mein Traum nach Australien zu fliegen und finally, here I am, in Australia.
Nach mehr als dreißig Stunden Flug mit weniger als 4 Stunden Schlaf bin ich da. In Cairns am Flughafen hat mich die Mitbewohnerin meiner Gastmutter abgeholt. Anderthalb Stunden ging es durch Regenwälder, hoch in die Atherton Tablelands. Der Ort Atherton ist relativ klein, aber ich wollte ja etwas anderes als Zuhause in Hamburg. Das Wetter ist traumhaft, aber ein bisschen zu warm, vorallem, wenn man gerade aus dem deutschen Winter kommt. Mit meinem Englisch klappt es erstaunlich gut, auch wenn manche Australier einen so krassen Akzent haben, dass ich selbst beim dritten mal nachfragen nichts verstehe.
Ich glaube ich bin in der verrücktesten Gastfamilie Australiens gelandet. Meine Gastmutter Kim hat gesagt, sie gibt mir eine Woche, dann bin ich genauso verrückt wie der Rest der Familie. We´ll see. Zu meiner neuen Familie gehört außerdem ein ziemlich wuseliger Cockerspaniel, Dudley, der gerade unter meinem Bett liegt und sich vom Ventilator kühlen lässt, weil ihm mindestens genauso warm ist wie mir.

Die Schule fängt erst am Mittwoch an und ehrlich gesagt bin ich ziemlich nervös was das angeht. Immerhin kenne ich da niemanden und keiner kennt mich, aber mir wurde gesagt, dass meine International Coordinator sehr nett sein soll, was mich ein wenig beruhigt hat.
Gestern hatten wir Lunch in Mareeba, einem Nachbarort von Atherton. Auf dem Weg dorthin habe ich meine ersten wildlebenden Kängurus gesehen. Obwohl sie ehrlich gesagt nicht besonders lebendig waren, sondern überfahren am Straßenrand lagen.
Bei diesem Wetter kann man eigentlich nicht viel mehr machen als faul herumzuliegen, aber Kim sagt, wenn sie eins nicht ausstehen kann, dann sind das faule Menschen. Also haben wir gestern Yoga im Garten gemacht, sind heute morgen einmal quer durch den Ort gelaufen (es ist erstaunlich wie weit Australier in FlipFlops laufen können) um bei ihrem Bruder (den alle nur Fatty nennen) zu frühstücken und später gehen wir zu einem See, schwimmen.
Man könnte also sagen, dass ich hier insgesamt ziemlich glücklich hier bin, auch wenn ich bestimmt noch ein paar Wochen brauche um mich entgültig einzuleben.
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